
Stauden
Der Staudenzüchter und leidenschaftliche Gärtner Karl Foerster hat diesen Begriff einmal etwas provokativ so definiert:
Stauden sind perennierende Pflanzen,
das sagt den meisten gar nichts.
Stauden sind Blumen, die im Winter aus scheußlichem Gestrüpp bestehen oder gar nicht vorhanden sind, falls man nicht in der Erde nachwühlt.
Bei einem Mindestmaß an Freundlichkeit blühen sie jedes Jahr wieder.
Hat man sie lieb, bedanken sie sich überschwänglich.
Da kann man nur noch hinzufügen, dass auch das scheußliche Gestrüpp im Winter, mit Raureif oder Schnee überzogen, einen wunderschönen Anblick bietet.
Stauden sind auf ganz sicher eine Bereicherung für jeden Garten:
Sonnenauge 'Summer Nights'
für die Sonne
von ´so viel Sonne wie möglich´
bis ´überwiegend sonnig´
Sonnenhut und Steppensalbei,
Ochsenzunge und Katzenminze,
Prachtkerze und Diptam
Salomonssiegel
für den Schatten
sie fristen zu Unrecht ein Schattendasein
Fingerhut und Schlüsselblume,
Herbstanemone und Wachsglocke,
Salomonssiegel und Prachtspiere
China-Anemone
mit interessanten Blüten
Stauden, deren Blüten einen
zweiten Blick verdienen
Indianernessel und Krötenlilie,
Dreimasterblume und Reiherschnabel,
Elfenblume und Lerchensporn
Frauenhaarfarn
mit dekorativen Blättern
Stauden, die auch ohne Blüten
Aufsehen erregen
Funkien und Farne,
Haselwurz und Schaublatt,
Lungenkraut und Wolfsmilch
Hoher Phlox 'Landhochzeit'
hohe Stauden
spielen oft eine herausragende Rolle,
nicht nur in der Sonne
Fingerhut und Silberkerze,
Rittersporn und Sonnenbraut,
Wasserdost und Eisenkraut
Glockenblume 'E.H. Frost'
flachwachsende Stauden
stehen nicht nur wegen ihrer ´Größe´
meist im Vordergrund:
Kissenaster und Frauenmantel,
Gedenkemein und Storchschnabel,
Zwergschleierkraut und Küchenschelle
Gräser
Gras ist das Haar der Mutter Erde. (Karl Foerster)
….und für jedes Beet und jeden Platz im Garten gibt es auch ein passendes Gras
Japan-Waldgras 'Aureola'
ob sonnig oder schattig,
feucht oder trocken,
Chinaschilf 'Flamingo'
groß oder klein
und mehr oder weniger umtriebig


